Kirchennachrichten

 

Gebetsanliegen im Monat Juli 2019

 

Gebetsmeinung des Heiligen Vaters

Um Integrität der Justiz:

Wir beten darum, dass jene, die in der Justiz tätig sind, rechtschaffen arbeiten, damit das Unrecht dieser Welt nicht das letzte Wort hat.

Monatlicher Gebetstag der deutschen Diözesen um geistliche Berufungen

Wir bitten den Herrn:

Mach unsere Pfarrgemeinden zu Orten, wo Menschen deiner Liebe begegnen können, und hilf allen Getauften, dass sie von dir Zeugnis geben.

 

 

 

Vorsicht beim Lüften von Kirchen

 

Im Hinblick auf die derzeit wieder anstehenden Diskussionen über das richtige Lüften der Kirchen sei nachfolgend aus der Zeitschrift “handwerksblatt.de” (Ausgabe vom 18.07.2019) zitiert, die über die Gefahr der Sommerkondensation feststellt:

“Auch wenn der Sommer warme Temperaturen spendet: vom langen, strengen Winter sind die Gebäude noch kalt. Das betrifft besonders die Kirchen mit ihren oft dicken Steinmauern. Jetzt Türen und Fenster aufzureißen, um die Sommerwärme hineinzulassen ist nicht die richtige Methode, .... Denn wenn warme Luft in kalte Kirchenräume strömt, besteht die Gefahr einer Sommerkondensation. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Feuchtigkeit kann sie aufnehmen. Stößt die feuchte Außenluft auf die noch winterkalten Mauern im Kircheninneren, dann kühlt sie sich ab und die Feuchtigkeit kondensiert an den Wänden. Es bildet sich Schimmel oder die Wände verdrecken, da Staub und Schmutz am feuchten Film auf den Mauern kleben bleiben. .... Besondere Vorsicht ist bei Tagen mit Außentemperaturen von mehr als 20 Grad oder mit einer relativen Feuchtigkeit von mehr als 45 Prozent geboten. Für historische Kirchengebäude, die neben der Orgel auch wertvolle Fresken oder Schnitzwerke beherbergen, ist das besonders wichtig. Eine Kirche ist eben in raumklimatischer und energetischer Hinsicht ein Sonderfall und nicht mit anderen Gebäuden vergleichbar.”

Deshalb sind unsere Mesnerinnen vonseiten der Kirchenverwaltungen angewiesen, nur in den frühen Morgenstunden zu lüften, weil da die Luftfeuchtigkeit noch niedrig ist. Die Kirchenbesucher werden ebenfalls gebeten, die Kirchentüren untertags nicht offenstehen zu lassen, weil sonst die Luft in der Kirche noch “dämpfiger” wird.

Msgr. Wolfgang Miehle

 

 

 

Sanierung der Wallfahrtskapelle Zu Unserer Lieben Frau von Lourdes

 

Die Katholische Kirchenverwaltung Maria Immaculata Oberwaldbach hat bei ihrer Sitzung am 19. Juni 2019 den außerordentlichen Haushaltsplan für die Renovierung der Lourdeskapelle samt Kreuzweganlage verabschiedet. Mit diesem Beschluss ist eine wesentliche Voraussetzung für die Durchführung der Maßnahme geschaffen.

Zwischenzeitlich wurden alle notwendigen Förderanträge an die Diözese Augsburg und die öffentlichen Zuschussgeber eingereicht. Wir alle hoffen, dass von diesen Stellen nunmehr in überschaubarer Zukunft die Zustimmung zum Baubeginn erteilt wird.

Kirchenverwaltung Oberwaldbach

 

Wellnesskur für die Heiligen rund um die Lourdeskapelle in Oberwaldbach

 

Ähnlich wie bei der Renovierung der Pfarrkirche Maria Immaculata sollen auch bei der Sanierung der Lourdeskapelle mit Kreuzweganlage die dortigen Heiligenfiguren und Stationen auf “Reha” entsandt werden. Es geht dabei überwiegend um Kuranwendungen (Reinigung, Auffrischung und Fehl- stellenbeseitigung), deren Bezahlung die “Krankenkasse” allerdings nicht übernimmt. Daher sind großzügige Sponsoren gesucht. Folgende ”Kurgäste” (in Klammern die “Kurtaxe”) brauchen noch einen Paten bzw. Patenfamilie oder Patenverein:

    die Glasfenster mit Darstellungen des hl. Herzens Jesu und des hl. Herzens Mariä, der hl. Apostelfürsten Petrus und Paulus (alle je 120,-- €) sowie der 4 ornamentalen Weinrankenmotive und der rückwärtigen Kreuzblumenrosette (alle je 100,-- €)

    desweiteren

    die Statuen der beliebten Volksheiligen Anna und Leonhard (je 150,-- €), Barbara und Franziskus (je 120,-- €), Kreszentia, Aloisius, Antonius und Augustinus (je 100,-- €) sowie die 13 kleinen Kreuzwegstationen (je 400,-- €).

    Einige größere operative “Eingriffe” benötigen die Zinngussfiguren der 12. Kreuzwegstation: Gekreuzigter Christus, Schmerzhafte Muttergottes, Lieblingsjünger Johannes, rechter und linker Schächer (je 520,-- €) sowie die Ölbergkapelle (880,-- €).

    Bereits vergeben sind die Lourdesmadonna mit Tuffsteingrotte, Metallranke und Altarretabel sowie die Josephskapelle.

Die Namen der Spender werden (wenn gewünscht) in einer Urkunde aufgelistet und bei der Wiedereröffnung im Altar hinterlegt. Damit Sie sich Ihren Lieblingsheiligen “sichern” können, rufen Sie möglichst umgehend im Pfarramt Freihalden an. Lassen Sie sich dabei vom Text eines modernen Kirchenlieds inspirieren:

“Und wenn die Heil'gen aufersteh'n, und wenn die Heil'gen aufersteh'n, ja, dann lass mich auch dabei sein, wenn die Heil'gen aufersteh'n.”

Msgr. Wolfgang Miehle

 

 

 

Vierzehn-Nothelfer-Fest mit Kirchenkonzert in Ried

 

Seit alters her wurden in Ried die Vierzehn Nothelfer als Schutzheilige in verschiedenen Gebrechen des Lebens besonders verehrt. Davon kündet in der dortigen Pfarrkirche der im Jahr 1714 errichtete rechte Seitenaltar, der die hl. Helfer in einer originellen Weise als Früchte des Lebensbaumes mit dem Wurzelstock des Auferstandenen zeigt. Außerdem findet jährlich die traditionelle Nothelferwallfahrt zum östlich des Gemeindeholzes in Richtung Freihalden errichteten Bildstock statt, wo dann eine feierliche Messe zelebriert wird. Wie beliebt dieses Fest in der ganzen Umgebung war, geht aus den Aufzeichnungen des Oberwaldbacher Pfarrers Eustach Mayerhofer um 1812 hervor. Fast ein wenig entmutigt schreibt er: “Peter und Paul kann man predigen oder nicht, die Leute rennen alle nach Ried zu den vierzehn Nothelfern.”

In diesem Jahr begehen wir das Nothelferfest am 21. Juli 2019.

    Um 15:00 Uhr eröffnen wir die Feierlichkeiten in der Pfarrkirche Ried mit einem Violinkonzert der beiden bekannten Künstlerinnen Anna Kritsina, Freihalden, und Elena Martinez-Eisenberg, Mannheim.

    Um 18:00 Uhr beginnt bei der Mariensäule die Prozession zum Nothelferbildstock.

    Um ca. 18:30 Uhr feiern wir dort das Hochamt.

Es ergeht herzliche Einladung zur Teilnahme.

Msgr. Wolfgang Miehle

 

 

 

Sommertreffen für Kinder und Jugendliche

 

Das “Offene Seminar” und der “Neue Weg” sind Einrichtungen der Diözese Augsburg, die seit vielen Jahren im Auftrag des Bischöflichen Jugendamtes interessante religiöse Wochenenden und erholsame gemeinschaftsfördernde Sommerkurse für Kinder und Jugendliche anbieten. Nachfolgend die aktuellen Termine:

 

Das “Offene Seminar” (Zielgruppe Buben und junge Männer)

    Wochenende für Kinder (9 - 13 Jahre) vom 12. - 14. Juli 2019 im Jugendhaus Elias in Seifriedsberg bei Sonthofen/Oberallgäu

    Sommerfreizeit für Jugendliche (13 - 20 Jahre) vom 5. - 11. August und 2. - 8. September 2019 im Jugendhaus Elias in Seifriedsberg bei Sonthofen

Der “Neue Weg”  (Zielgruppe Mädchen)

    Sommerkurs für Kinder (10 - 13 Jahre) vom 29. Juli - 1. August 2019 im Haus St. Hildegard in Pfronten

    Sommerkurs für Jugendliche (14 - 18 Jahre) vom 27. - 30. August 2019 im Haus St. Hildegard in Pfronten

    “Apfelferien”  für Kinder (10 - 13 Jahre) vom 28. - 31. August und 2. - 5. September 2019 im Kloster Maria Medingen bei Dillingen/Donau

 

Nähere Auskunft und Anmeldung:

Offenes Seminar, Seifriedsberg 12, 87544 Blaichach, Telefon: 08321/6739-30

Mail:os@offenes-seminar.de

www.offenes-seminar.de

www.facebook.com/OffenesSeminar/

 

Der Neue Weg, Kirchsteige 7, 87459 Pfronten-Berg, Telefon: 08363/927711

Mail:der-neue-weg@bistum-augsburg.de

www.bja-augsburg.de/Der-Neue-Weg

 

Bist du neugierig geworden? - Dann melde dich doch kurzentschlossen an und schaue, wie es dir gefällt!

Msgr. Wolfgang Miehle

 

 

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